1. NÖ. Bogenschützenclub Schwarzatal

Historisches

Der 1. Niederösterreichische Bogenschützenclub Schwarzatal wurde im Jahre 1965 von Hans-Bernhard Steinauer (Neunkirchen), Dipl. Ing. Josef Karl Wirth (Ternitz), Bruno Neuwirth, Hans Karner (Payerbach) und Peter Haider (Gloggnitz) gegründet.? ?

Kapellmeister Hans Singer widmete den Marsch "Alle ins Gold"(Text: H.- B. Steinauer), der zum Leitmotiv für die weitere Entwicklung des Clubs werden sollte.

Mit der Zeit, und dem entsprechenden Trainingsaufwand, stellten sich auch erste Erfolge ein. Hubert Hauer wurde in Lilienfeld 1971 FITA - Staatsmeister, gefolgt mit nur einem Ring Rückstand von Hartmut Wirth, der 1972 und 1974 auch im Feldschießen, und 1973 in Leoben auch FITA - Staatsmeister wurde. Ternitz galt damit als "Hochburg der Österreichischen Bogenschützen".

Dieses Erfolgsjahr, das mit einem spektakulären 5. Platz (90m: Silbermedaille) bei der WM in Grenoble (F) begann, bescherte ihm dann auch alle österreichischen Rekorde (50m: mit 323 Ringen - nur 1 Ring unter dem bestehenden Weltrekord), sowie Jahresbestleistung mit 1252 Ringen und dem 1.Platz in der Einzel- bzw. Manschaftswertung beim FITA - Mailmatch (3650 Ringen durch Wirth, Probst 1200 Ringe, Höbarth 1198 Ringe). Damit war Hartmut Wirth der erste 1200er FITA - Sternträger.

Im Jahre 1974 folgte dann noch ein 3. Platz in der FITA - Mailmatch Einzelwertung, sowie ein 5./3. Platz bei der kombinierten EM/WM -Feld 2 Goldmedaillen in der Feldrunde mit 538 Ringen) und der 13. Platz bei der anschließenden EM - FITA in Zagreb.

Mehrere sportinteressierte Jugendliche bildeten bald eine Jugendgruppe und trainierten unter der fachkundigen Leitung von Herbert Krenn. Harald Winkler, Holger Woltron, sowie Horst und Herbert Kogelbauer errangen dabei mehrere Meistertitel in der Klasse Jugend und Junioren.

Die Erfolge und der Bekanntheitsgrad des Bogenschießens in NÖ, führten zur Gründung weiterer Vereine, die sich in Hainburg zum "Niederösterreichischen Landesverband" unter der Führung von Hartmut Wirth zusammenschlossen.

Eine Gruppe junger ambitionierter Bogenschützen aus dem Raum Gloggnitz / Stuppach schloss sich dem Club schon sehr bald an, darunter auch Rudolf Grube und später auch seine Frau Elisabeth, die auch heute noch den Leistungssportgedanken erfolgreich in die Tat umsetzen.